Abgänge
Verschwinden Bewertungen, und wie gut waren die verschwundenen? Die Kohortenrechnung macht aus zwei Stichtagen eine belegbare Aussage.
Eine Zahl in Prozent, die sagt, wie sehr Sie einem Bewertungsdurchschnitt trauen können.
Ein Beispiel aus unserer Prüfpraxis, anonymisiert: Ein Betrieb hat im Mai 211 Google-Bewertungen mit einem Schnitt von 4,0. Zwei Monate später sind es 176 Bewertungen mit 4,7. Der Durchschnitt ist besser geworden, aber nicht, weil der Betrieb besser wurde: Aus Anzahl und Schnitt der beiden Stichtage lässt sich zurückrechnen, dass die 35 verschwundenen Bewertungen im Schnitt bei 1,0 Sternen lagen. Es wurden gezielt die schlechtesten entfernt.
Genau solche Muster sieht man nur im Verlauf, und den zeichnet für die gelisteten Unternehmen außer uns niemand auf. Die Bewertungskonfidenz macht daraus eine einzige, vergleichbare Zahl.
Die Konfidenz ist der Anteil der erreichten an den erreichbaren Punkten aus fünf gerechneten Signalen, ausgewiesen in Prozent:
Verschwinden Bewertungen, und wie gut waren die verschwundenen? Die Kohortenrechnung macht aus zwei Stichtagen eine belegbare Aussage.
Kommen Bewertungen in unnatürlichen Schüben, und wie gut sind die Bewertungen im Schub? Das übliche Muster gekaufter Bewertungen.
Lebt der Bewertungsbestand, oder ist er seit einem Jahr eingeschlafen?
Echte Bestände haben eine typische Form: viele Höchstnoten, ein sichtbarer Sockel an Kritik. Ein makelloser Bestand wird erst mit wachsender Größe auffällig; bei wenigen Bewertungen beweist er nichts.
Wie viele Bewertungen tragen die Aussage? Die Aussagekraft wächst mit der Wurzel aus der Menge, nicht mit der Menge selbst.
Die vollständigen Regeln, Grenzen und Punktzahlen stehen im Kriterienkatalog, nach dem jede Prüfung läuft. Jedes Profil nennt die Katalogversion seines Ergebnisses.
Sehr belastbar: Kein Signal zeigt eine nennenswerte Auffälligkeit.
Belastbar: kleinere Auffälligkeiten, die auch harmlose Ursachen haben können, etwa eine Bewertungsaktion.
Eingeschränkt belastbar: Mehrere Signale schlagen an. Lesen Sie den Prüfbericht auf dem Profil.
Es wird keine Konfidenz gezeigt: Entweder ist ein Befund in Klärung, oder es fehlt noch Beobachtungszeit. Wir zeigen lieber keine Zahl als eine geschönte.
Zusätzlich gilt: Bei einer Teilprüfung (ohne Mitwirkung des Unternehmens) sind nur die von außen prüfbaren Signale enthalten, die Anzeige nennt das ausdrücklich. Erst die vollständige Prüfung mit unterzeichneter Selbstauskunft kann zum Siegel führen.
geprüft.com ist ein privates Prüf- und Qualitätssystem und keine behördliche oder akkreditierte Zertifizierungsstelle. Die Bewertungskonfidenz ist eine eigene Feststellung nach dem veröffentlichten Kriterienkatalog zum jeweils genannten Stichtag.